Was ist Stress

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Stress ist von Natur aus nichts Negatives. Sondern sehr nützlich zum Überleben. Allerdings sind wir durch den heutigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leistungsdruck in dauerhafter Anspannung. Das führt dazu, dass wir uns psychisch wie physisch schaden.

Wer unter zu viel Stress leidet, kann dies an folgenden Symptomen erkennen.
Stress Beitragsbild

 

  • Konzentrationsschwäche.
  • Nervosität.
  • Aggression.
  • Müdigkeit.
  • Körperliche Krankheiten.
  • Antriebslosigkeit.
  • Depression.

Wie wirkt Stress

Stress ist ein Zustand der Überlastung und Bedrohung. Außerdem ist er eine angeborene körperliche Reaktion auf äußere oder innere Reize, die als Stressoren bezeichnet werden. Damit sich der Körper vor der drohenden Gefahr schützen kann, mobilisiert er seine Energien und reagiert mit komplexen unwillkürlichen Verhaltensweisen. Diese Stressreaktion ist normal und unschädlich, solange kein Missverhältnis entsteht.

Damit ein Ausgleich geschaffen werden kann, besitzt unser vegetatives Nervensystem unter anderem zwei verschiedene Nervengeflechte, den Parasympathikus, auch Ruhenerv genannt. Dieser sorgt für Regeneration und Erholung. Zum Anderen den Sympathikus, welcher den Körper in Gefahrensituationen oder Stress in eine erhöhte Leistungsbereitschaft versetzt. Steht der Körper allerdings ständig unter Anspannung, verlernt er den Ruhenerv zu benutzen. Dadurch können Angst, Depression und ständige Erschöpfung resultieren. Dies führt zu einer Schwächung des Immunsystems und der Körper erkrankt.


Stressbewältigungsstrategien

Da Stress durch das Zusammenwirken von Stressoren, Organismus und Stressreaktion bestimmt ist, muss die Stressbewältigung an diesen drei Faktoren ansetzen, um den Stress zu verringern, zu vermeiden und zu bewältigen.
Dafür gibt es kurzfristige und langfristige Strategien.

Kurzfristige Strategien sind:

  • Spontane Entspannung.
  • Wahrnehmungslenkung
    • durch z. B. Achtsamkeitsübungen
  • Positive Selbstgespräche
    • durch z. B. Affirmationen wie „ich bin ganz ruhig.“
  • Abreagieren
    • Wutanfälle, Sport

Langfristige Strategien sind:

  • Entspannungstechniken erlernen.
    • Wie z. B. Autogenes Training, Meditation, progressive Muskelentspannung, Achtsamkeit.
  • Grundeinstellung ändern.
    • Durch Selbstmanagement.
  • Systematische Problemlösung.
    • Nacheinander die Stressoren beseitigen oder die Reaktion auf solche ändern.
  • Aktivitätsbelastung ausgleichen
    • durch z. B. soziale Kontakte und Zufriedenheitserlebnisse.
  • Konfliktbewältigung
    • Lerne, Konflikte gezielt zu bewältigen.

Wie wirkt Entspannung gegen Stress

Autogenes Training macht glücklich
Durch AT glücklicher werden

Entspannungstechniken wie autogenes Training bringen uns dazu das parasympathische Nervensystem wieder mehr zu aktivieren, sodass ein Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung geschaffen wird.

Während der Ausübung einer Entspannungsmethode tritt das alltägliche geschehen in den Hintergrund. Der Körper entspannt und der Geist kommt zur Ruhe. Für den Alltag bedeutet dies, dass Stressgefühle ausgeschaltet sind. Dadurch ist der Geist  frei für die wirklich wichtigen Dinge.

Somit nehmen wir mehr Freude und Glück war, was für eine positive Ausstrahlung sorgt, die wiederum einen positiven Effekt auf unsere Mitmenschen hat. Dazu können wir durch regelmäßiges Training von Entspannungstechniken, unsere Gedanken, unser Verhalten und unsere Ziele in die gewünschte Richtung lenken.

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