Die Kraft der Glaubenssätze

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Wer kennt es nicht, es fängt in der Schule an, man hat Probleme in einem Fach und bekommt zu hören „Du kannst kein Mathe“, „Du bist unsportlich.“, etc. vor allem Kinder sind für solche aussagen und Glaubenssätze sehr empfänglich.

Weitere typische Glaubenssätze sind:

  • „Ich bin schlecht in Mathematik.“
  • „ich bin nicht Liebenswert.“
  • „Geld macht arrogant.“
  • „Ich bin nicht gut genug.“
  • u.ä

An diesen Beispielen erkennst Du, dass die meisten Glaubenssätze Verallgemeinerungen und Vorurteile sind, die gar nicht immer zutreffen müssen. Trotzdem beeinflussen sie unser Leben sehr stark.

So passiert es, dass viele Erwachsene heute noch unbewusst glauben, dass sie schlecht in dem seien, was man ihnen als Kind eingeredet hat.
So war es Beispielsweise ein Lehrer oder ein Elternteil, welcher Dir einen negativen Glaubenssatz eingeredet hat. Und so kam es auch, dass die Auswirkung dieses Glaubenssatzes sich durch Dein ganzen Leben zog.

Das lag aber nicht daran, dass diejenigen recht hatten. Sondern das Du geglaubt hast, dass Sie recht hatten. Und sich so dieser Glaubenssätze wie „ich bin schlecht in Mathematik“ zu einem Teil in Deinem Leben gemacht hat. Diese Glaubenssätze sorgen dafür, dass Du jeglichen Mut und Motivation verlierst Aufgaben auch nur zu versuchen, die sich mit der Thematik Deines negativen Glaubenssatzes beschäftigen.

 


Wie funktionieren Glaubenssätze?

Die Vorstellungskraft auch Imagination genannt ist der Schlüssel zu Wirksamkeit Deiner Glaubenssätze, den Guten wie den Schlechten.
Da es die Überzeugungen und Vorstellungen in uns sind, die uns zu dem machen, wer wir sind. So machen positive Gedanken glücklich und negative traurig. Die Vorstellung an Erfolg motiviert und an Misserfolg demotiviert. So ist es auch mit dem was wir glauben.

Unser Gehirn kann nämlich nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden. Das hört sich vielleicht erst einmal sehr unglaubwürdig an. Doch gibt es eine einfache Übung, um es Dir zu beweisen.

 

 


Die „Zitronen Übung“

Zitrone Vorstellungskaft autogenes Training

Schließe bitte Deine Augen und stelle Dir eine Zitrone vor.

Wie sie in einem schönen satten Gelb vor Dir liegt.

Schneide sie in Deiner Vorstellung mit einem Messer in zwei Hälften.

Nimm eine Hälfte in Deine Hand und rieche am fruchtigen Fleisch der Zitrone.

Nun leck an der Zitrone und spüre den sauren frischen Geschmack auf Deiner Zunge.

 

Wenn Dir nach dieser kleinen Übung auch das Wasser im Mund zusammengelaufen ist oder Du vielleicht ein leichtes ziehen unter der Zunge gespürt hast, so als ob Du wirklich an einer sauren Zitrone geleckt hast. Dann hast Du hier den Beweis, dass unser Gehirn nicht zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden kann.
Denn die Signale, die Dein Gehirn an Deinen Mundraum gesendet hat, sind aus Deiner reinen Vorstellungskraft entsprungen.

So passiert es auch mit den Glaubenssätzen. Nur, dass Du sie Dir nicht intensiv Vorstellen musst damit sie Wirken. Sie wirken immer und ständig, da sie unbewusst verankert sind. Daher sorgt zum Beispiel der Glaubenssatz „Ich bin schlecht in Mathematik“ dafür, dass Dein Gehirn das Signal an Deinen Körper sendet, das Stresshormon Cortisol zu produzieren, sobald Du vor einer für Dich komplizierten Rechenaufgabe sitzt. Der dadurch entstehende Stress, bringt Dich dazu vor der Aufgabe zu flüchten, damit fehlt der Mut und die Motivation es auch nur zu versuchen.

 

 


Es gibt Rettung

Glaubenssätze sind eben ein Glaube, sie sind nur eine mögliche Sicht der Dinge und eben nicht die Wahrheit.

Je eher Du damit beginnst, Deine Überzeugungen einfach mal vorsichtig zu hinterfragen, desto leichter wird es für Dich, Deine Glaubenssätze zu lösen, die Dir nicht guttun.

Durch die Fähigkeit der Auto-Psychoanalyse die Du in der Oberstufe des autogenen Trainings lernst, kannst Du herausfinden, welche negativen Glaubenssätze Dich limitieren. Anschließend kannst Du diese in positive Glaubenssätze umwandeln.

Hilfreich können auch Arbeitsbücher sein, die Dich dazu anleiten herauszufinden welche negativen Glaubenssätze Dich blockieren und dann helfen sie in positive umzuwandeln.

Wichtig ist dabei immer den Glaubenssatz wirklich positiv zu formulieren.

Hier ein paar Beispiele wie Du negative Glaubenssätze umschreiben kannst.

Negativ Positiv
„Ich schaffe es nicht abzunehmen.“ „Ich ernähre mich Gesund und treibe regelmäßig Sport.“
„Das Leben ist ein Kampf.“ „Im Leben fällt mir alles zu.“
„Ich bin nicht gut genug.“ „Ich bin ein wertvoller Mensch.“
„Ich kann kein Mathematik“  „Ich kann Mathematik lernen.“

 

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