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Autogenes Training

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Jeder kennt es und erlebt es beinahe täglich, Stress! Wie gefährlich Stress ist, ist ja bekannt. Wie schafft man es nun vom Stress herunterzukommen? Mit der abendlichen Entspannung vor dem Fernseher ist es leider nicht getan. Denn um Stress abzubauen, braucht der Kopf eine richtige Pause. Das heißt keine weiter Beschallung von außen. Als effektiv hat sich die Entspannungstechnik autogenes Training erwiesen, sie hilft nicht nur kurzfristig den Stress abzubauen. AT sorgt für eine langfristige Stressresistenz, sodass du nicht mehr so leicht anfällig für Stress wirst. Diese Stressresistenz biete dann noch weiter Vorteile wie z.B  Leistungssteigerung mehr Glück und Freude im Leben u.v.m. 

Was ist autogenes Training?

Autogenes Training ist eine Entspannungstechnik, die von dem deutschen Psychiater und Psychotherapeut Johannes Heinrich Schultz  1932  etabliert wurde. Sie wird auch heute noch von Ärzten und Psychologen zur Stressbewältigung eingesetzt.

Beim AT gelangst du mittels Autosuggestionen in einen tiefen Entspannungszustand. Zunächst beruhigst du deinen Geist, darauf folgt dann ein entspannendes Schweregefühl im Körper, welches anschließend  mit einem Gefühl der Wärme einhergeht, was die Entspannung noch verstärkt. Dabei befindet sich dein Geist  in einen entspannten und ruhigen Trancezustand bei dem das Bewusstsein noch anwesend ist, sodass du immer noch weißt was passiert.  In diesem Zustand hast du nun Kontakt zu deinem Unterbewusstsein und kannst dich mittels komplexere Autosuggestionen umprogrammieren.

 


Vorteile von autogenem Training

Regelmäßiges üben von AT bringt deinen Körper physisch wie psychisch ins innere Gleichgewicht. Durch das entstehende Gleichgewicht kannst du mit äußeren Stressoren entspannter umgehen, So bleibst man in schwierigen Situationen gelassener und bewahrt seine Ruhe. Dazu bringt AT noch weitere Vorteile:

✅ Energie tanken und zur Ruhe zu kommen.  
✅ AT dient der Bewältigung von Stress und Überforderung, um langfristig ausgeglichen und gesund zu leben.  
✅ Während des AT kommt es zur Stärkung und Regeneration des vegetativen Nervensystems, in dem der Körper wieder lernt, auf Entspannung umzuschalten.  
✅ Durch AT ist es möglich, eine solche Entspannung jederzeit in den stressigen Situationen des Alltags abzurufen.  
✅ Mit autogenem Training lernst du dich selbst in eine Hypnose zu versetzen, um dann mittels Suggestionen und Visualisieren in einen tiefen Entspannungszustand zu kommen.  
✅ Mit den Autosuggestionen und dem Visualisieren kannst du zusätzlich innere Glaubenssätze und geistige Blockaden lösen.    


 

Verschiedene Übungen im autogenen Training

 

Teil I

 

Autogenes TRaining Grundübung Ruhe Schwere Wärme

Hier wirst Du mittels leichter Autosuggestionen in die Selbsthypnose geführt. Die in eine leichte Trance führt, die ähnlich dem Einschlafens ist. Der Geist und der Körper werden tief entspannt. Die Grundübungen bestehen aus:

Ruheformel
✅ Schwere Übung
✅ Wärme Übung
✅ Atemübung

  Hier weiterlesen: Grundübungen des AT


Teil II Autogenes Training Organübung

Hier werden gezielt Organe angesteuert. Dies lindert bereits kleinere Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme und Asthma. Die Organübungen bestehen aus:

Atemübung für Atemorgane
✅ Puls- und Herzübung
✅ Bauchraumübung
✅ Kopfübung  

Hier weiterlesen: Teil 2 – Organübungen des AT


 

Teil III

Autosuggestion und Visualisieren im Autogenen Training Durch die Selbstsuggestionen kannst du dir selbst hypnotische Aufträge erteilen. Worauf das Unterbewusstsein diese Vorsatzformeln umsetzt. Bsp. Einfache Formel „ich bin ganz ruhig.“ Komplexe Formel „Ich trete morgen bei der Präsentation selbstbewusst auf.“   Diese Methode ist schneller und effektiver als die Selbstsuggestionen. Weil das Unterbewusstsein mehr mit Bildern als mit Worten arbeitet. Deshalb wird im Entspannungszustand das gewünschte bildhaft vorgestellt, um sich so darauf zu programmieren. Allerdings solltest du die Grundübungen gut beherrschen. Da du dich sonst nicht tief genug entspannst und so die direkte Verbindung zum Unterbewussten fehlt.  
Hier weiterlesen: Teil 3 Autosuggestion & Visualisieren im AT


Grenzen von AT

Da Autogenes Training eine reine Selbsthilfe ist, ersetzt es keine Psychotherapie und auch keine medizinische Betreuung. Da AT bei schweren psychischen Problemen wie Depression oder Phobien wahrscheinlich nicht ausreichend helfen wird, sollte bei solchen Problemen ein Psychotherapeut aufgesucht werden. Zudem wird AT, durch die Einnahmen von Medikamenten wie Psychopharmaka oder Beruhigungsmitteln, behindert.